STEPHANSDOM 360

 

GET READY
TO BE THERE.

 

Bei dem 360° Rundgang "Stephansdom360" handelt es sich um eine freie Arbeit. Es ist ein Projekt, welches ich mir selbst vorgenommen hatte, eine Herausforderung von mir an mich. Ich wollte etwas produzieren, das ich bisher noch nicht umgesetzt hatte, wovon auch viele andere profitieren und ich viel lernen konnte. Aus diesem Grund entschied ich mich für den Wiener Stephansdom.

Nach einigen Gesprächen und Besprechungen durfte ich mit meinen Aufnahmen beginnen. Ich startete mit Testaufnahmen um herauszufinden, welche Belichtungszeiten funktionieren, wie viele Positionen ich fotografieren müsste um einen guten Überblick zu bekommen, aber auch gleichzeitig alle wichtigen Punkte abzudecken. Ich besorgte mir alle verfügbaren Pläne des Doms, die ich finden konnte, und zeichnete mir Positionen ein die einen guten Rundumblick ergaben und kontrollierte, ob man diese untereinander verbinden könnte. Nachdem alles funktionierte startete ich mit den Aufnahmen.
Meine Aufnahmezeiten waren stets bevor der Dom seine Tore öffnete. So ergab es sich, dass ich bei meinen Aufnahmeterminen ein relativ kurzes Zeitfenster hatte, dieses jedoch optimal nutzen konnte. Alle Panoramen konnten ohne Personen im Bild aufgenommen werden. Die Aufnahmen fanden vor und rund um den Stephansdom, im Hauptschiff und den beiden Seitenschiffen des Doms, hoch oben bei der Pummerin und in den Katakomben statt. Durch die unterschiedlichen Aufnahmeorte ergaben sich schwierige Lichtsituationen, die mit Hilfe spezieller Aufnahmetechniken gelöst wurden.
Insgesamt wurden für die Panoramen 1.977 RAW Fotos aufgenommen, die zu 52 360°Panoramen zusammengesetzt wurden. Weiters fügte ich Zusatzinformationen zu den unterschiedlichen Kunstwerken im Dom, der Architektur und weiteren Bereichen hinzu. Dadurch ergibt sich nun die Möglichkeit eines virtuellen Besuches.

Was man nicht einfangen kann, ist natürlich die Stimmung und Atmosphäre in einem solch imposanten sakralen Bau. Deshalb soll mein Rundgang auch keinen Besuch ersetzen, sondern diesen im Anschluss mit eventuellen zusätzlichen Informationen erweitern. Ich hoffe, Sie finden gefallen an meiner Arbeit und sehen, was man mit virtuellen Rundgängen darstellen kann. Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Entdecken, Erkunden und Staunen.

Großen Dank an den Generalvikar Nikolaus Krasa und das Domkapitel zu St. Stephan, die mir dieses Projekt ermöglicht hatten! Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an Hr. Mag. Tamás Steigerwald, Kirchenmeister, für den Zugang zu allen Aufnahmeplätzen. DANKE.

 

Logo der Dompfarre St. Stephan